Die deutsche Wirtschaft verliert zu Beginn des dritten Quartals an Schwung. Produktion, Konsum und Arbeitsmarkt weisen nach Einschätzung des Bundeswirtschaftsministeriums weiterhin deutliche Schwächen auf. Zusätzlich belasten hohe Energiepreise und das anhaltende Niedrigwasser die Konjunktur.
Die wirtschaftliche Erholung habe zur Jahresmitte an Kraft verloren, heißt es im aktuellen Monatsbericht des Bundeswirtschaftsministeriums. Zwar hätten sich unter anderem der ifo-Geschäftsklimaindex und die ZEW-Konjunkturerwartungen aufgehellt. In den tatsächlichen Wirtschaftsdaten sei diese Verbesserung bislang jedoch kaum zu erkennen.
„Insgesamt dürfte die konjunkturelle Erholung im dritten Quartal einen spürbaren Dämpfer erfahren“, schreibt das Ministerium. Als Belastungen nennt es den weiterhin ungelösten Konflikt im Nahen Osten, die damit verbundenen Unsicherheiten und Energiepreise sowie niedrige Wasserstände auf wichtigen deutschen Schifffahrtswegen.
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