In der brasilianischen Millionenstadt Belém (Amazonasbecken) geht nach knapp zwei Wochen das Weltklimaspektakel COP30 zu Ende – der Eklat nach abfälligen Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) über den Tagungsort dauert an.
Merz sieht das deutsch-brasilianische Verhältnis durch seine viel kritisierte Äußerung über die brasilianische Millionenstadt Belém dennoch nicht als belastet an. Er habe Umweltminister Carsten Schneider (SPD) gebeten, dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva seine „herzlichen Grüße auszurichten“. Lula hatte sich zuvor entsetzt gezeigt.
Hintergrund ist ein Auftritt von Merz nach Herrenreiter-Art beim Handelskongress in Berlin in der vergangenen Woche. Vor den Wirtschaftsvertretern hatte der Kanzler über seinen Brasilien-Trip zum Auftakt der Konferenz berichtet. Alle in seiner Delegation seien froh gewesen, dort abzureisen.
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