Mit seiner Anklageschrift hat der Generalbundesanwalt das Bild einer weit fortgeschrittenen Terroroperation gezeichnet: Die Terrorgruppe Hamas plante koordinierte Anschläge in Berlin und Wien – terminiert auf den zweiten Jahrestag des Massakers vom 7. Oktober 2023. Sieben Männer sitzen in Untersuchungshaft.
Die Bundesanwaltschaft erhob am 8. September Anklage vor dem Staatsschutzsenat des Berliner Kammergerichts. Den Beschuldigten – darunter deutsche, dänische und bulgarische Staatsangehörige sowie im Libanon Geborene – wirft sie Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und Verstöße gegen das Waffenrecht vor. Spätestens seit Juli 2025 habe die Hamas einen konkreten Mordanschlag gegen israelische Repräsentanten, Juden oder pro-israelische Personen in Deutschland oder Österreich vorbereitet.
Der Angriff sollte Anfang Oktober 2025 stattfinden, zeitgleich oder in enger Abfolge in beiden Hauptstädten. Die Primärziele waren israelische Diplomaten, jüdische Gemeindezentren und pro-israelische Demonstrationen.
UKRAINE-KRIEG: Putin äußert sich zur AFD und reagiert auf Truppen-Plan nach Frieden | WELT LIVE









