In mehreren Umfragen zur bevorstehenden Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ist die CDU in die Nähe der Fünf-Prozent-Hürde abgestürzt – nun hat sich der Spitzenkandidat der Christdemokraten, Daniel Peters, bei Welt TV dramatisch zu Wort gemeldet: „Wir führen mittlerweile einen Existenzkampf. Und wir müssen in den nächsten Tagen bis zum 20. September deutlich machen, dass Mecklenburg-Vorpommern die CDU braucht“, so der Landtagsabgeordnete.
Wenige Tage vor der Landtagswahl geht Peters auch deutlich auf Distanz zu Bundeskanzler Friedrich Merz: „Friedrich Merz und die Bundespolitik – kein Bundespolitiker steht am 20. September zur Wahl!“ Deswegen werbe man explizit für die CDU in Mecklenburg-Vorpommern – „Es geht um eine Landtagswahl und nicht um die Wahl zum Deutschen Bundestag“, so Peters weiter.
Tatsächlich hat Merz die CDU in dem Bundesland bislang aktiv unterstützt und das Bundesland für den Wahlkampf sogar besucht. Nun kritisiert Peters seinen Parteifreund im Kanzleramt jedoch vorsichtig: „Die Bundespolitik steht tatsächlich absolut in der Kritik hier in Mecklenburg-Vorpommern.“ Die Koalitionäre in Berlin hätten „offenbar noch nicht verstanden, worum es eigentlich geht“. Sie hätten zwar betont, die letzte Patrone der Demokratie zu sein – „Und offensichtlich scheinen das die Protagonisten in Berlin nicht zu beherzigen.“
DEUTSCHLAND: AFD geht gegen Merz vor! Kanzler nach Äußerung zur Remigration unter Druck | WELT LIVE









