Legendär sind die richterlichen Riesenklatschen gegenüber dem ZDF, doch bisher scheinen sie keine größeren Folgen zu haben. Doch die Skandale werden immer mehr, darüber berichten TE-Autor Josef Kraus und Walter Krämer in ihrem „Schwarzbuch Staatsfunk. Desinformation statt Information.“
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll eigentlich berichten, informieren und unterhalten. Doch was passiert, wenn der ÖRR selbst zum Gegenstand schwerer Vorwürfe wird? Das fragen die Autoren, die über die vielen Skandale des ZDF und die Polit-Kumpanei ihr neues Buch vorgelegt haben. Es ist eine höchst lesenswerte Sammlung von Beiträgen vieler unterschiedlicher Autoren wie Harald Martenstein, Wolfgang Herles und Ulrich Vosgerau.
In einem ausführlichen Interview mit dem TE-Wecker zieht der Pädagoge, Publizist und Buchautor Josef Kraus eine sehr kritische Bilanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) in Deutschland. In „Schwarzbuch Staatsfunk“ wirft er dem ZDF und anderen Rundfunkanstalten gravierende strukturelle Mängel, politische Schlagseite, Verschwendung von Beitragsgeldern sowie die gezielte Verbreitung von Falschinformationen vor.
„In der Folge […] ist dieser Präsident von der damaligen Innenministerin Faeser straff versetzt worden […]. Das war natürlich ein gewaltiger Imageverlust für die Familie Schönbohm insgesamt, die auf der Straße dann erlebt hat, dass andere die Straßenseite gewechselt haben, weil er ein Verräter in Richtung Putin sei…“.
Schönbohm wehrte sich juristisch vor dem Landgericht sowie dem Oberlandesgericht (OLG) München. Das Landgericht untersagte dem ZDF vier von fünf Aussagen aus der besagten Sendung, was auch vom OLG München vollumfänglich bestätigt wurde. Kraus bezeichnet das bevorstehende finale Urteil als „Riesenklatsche“ für das ZDF.
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