Weil Bäume gefällt werden müssen: Anwohner protestieren gegen den Bau von Flüchtlingsunterkunft

vor mehr als 1 Jahr

Weil Bäume gefällt werden müssen: Anwohner protestieren gegen den Bau von Flüchtlingsunterkunft
Bildquelle: Apollo News

Ursprünglich sollten in Berlin zwei Gebäude mit regulären Wohnungen errichtet werden – doch nach dem Protest der Anwohner wurden die Pläne umgemünzt. Stattdessen soll eine Flüchtlingsunterkunft entstehen – die darf jetzt aus Naturschutzgründen zunächst aber auch nicht errichtet werden.

In dem von den Grünen und der Linken dominierten Bezirk Pankow kämpfen Anwohner seit Monaten gegen den Bau – mit Erfolg. Weil für das Bauvorhaben etwa 60 Bäume gerodet werden müssen, bedarf es einer Genehmigung. Diese wurde bereits vor einem Jahr nicht erteilt, weil die Bebauung der vorgesehenen Grünflächen offenbar rechtswidrig wäre.

Jetzt wollte das Bezirksamt der staatlichen Wohnungsbaugesellschaft Gesobau doch entgegenkommen – die Genehmigung kann jedoch nicht mehr vor der Vogelbrut-Schonfrist ausgestellt werden, die am 1. März beginnt, wie das Bezirksamt dem Tagesspiegel mitteilte. Ein abschließendes Prüfungsergebnis sei „aktuell nicht absehbar“.

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