Berlin-Wahl: Linke baut Vorsprung aus – SPD stürzt weiter ab

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Berlin-Wahl: Linke baut Vorsprung aus – SPD stürzt weiter ab
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In einer neuen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF kommt die Linke auf 23 Prozent. Damit erreicht sie ihren höchsten Wert in Berliner Umfragen seit 25 Jahren und ist zugleich die stärkste Partei im Rennen um das Rote Rathaus. Zuletzt erreichte die Partei unter dem damaligen Namen PDS Ende 2001 einen vergleichbaren Wert. Bei der damaligen Abgeordnetenhauswahl erhielt die SED-Nachfolgepartei 22,6 Prozent.

Die CDU folgt in der aktuellen Umfrage mit 21 Prozent, die AfD mit 17 Prozent und die Grünen mit 16 Prozent. Für die SPD setzt sich der Abwärtstrend dagegen fort. Die Sozialdemokraten kommen nur noch auf zehn Prozent und kratzen damit unmittelbar an der Einstelligkeit. Die Umfrage wurde vom 7. bis 10. September durchgeführt. Erstmals bekannt wurden die gegen SPD-Kandidat Steffen Krach im Raum stehenden Betrugsvorwürfe (mehr dazu hier) am Mittwoch, also in der Mitte der Erhebungszeitraums. Es liegt nahe, dass der Vorgang einen Einfluss auf die Umfrageergebnisse ausgeübt hat.

Weil BSW (drei Prozent) und FDP (noch schlechter) derzeit deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde liegen, würden der Umfrage zufolge fünf Parteien in das Abgeordnetenhaus einziehen: Linke, CDU, AfD, Grüne und SPD. Bei einer rein rechnerischen Verteilung der 130 Mindestsitze, also ohne mögliche Überhang- und Ausgleichsmandate, käme die Linke auf 34 Sitze. Die CDU erhielte 31, die AfD 26, die Grünen 24 und die SPD lediglich 15 Mandate.

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