Der spanische Geheimdienst CNI hatte die spanische Regierung vor dem Migrantenansturm auf die spanische Exklave Ceuta gewarnt. Das geht aus 40 Dokumenten hervor, die die spanische Regierung in Madrid am Mittwoch offengelegt hat.
Am 29. Juli, nur einen Tag vor dem Massenandrang auf Ceuta, hatte der Geheimdienst sowohl die Regierung als auch die spanischen Nachrichtendienste DGST und DGED vor einem „Überfall über Land und Meer“ gewarnt, wie unter anderem die Berliner Zeitung berichtet. Auf die Pläne aufmerksam wurde der CNI durch entsprechende Aufrufe in den sozialen Medien.
„Es gibt zwei verschiedene Gruppen mit insgesamt 180.000 Followern. Nur, um eine Vorstellung von der Reichweite zu vermitteln“, zeigte der Geheimdienst die Dimension der Aufrufe auf. In einer weiteren Mitteilung wies der CNI auch auf Versuche von Migranten hin, die Grenze zur spanischen Exklave über den Seeweg schwimmend zu durchbrechen.










