Die Szenen, welche Tichys Einblick aus Oxfordshire, Newcastle, Rotherham, Telford zusammengetragen haben, sind unerträglich. Unbegreiflich, dass es zuvor Jahrzehnte gedauert hatte, die Verbrechen überwiegend muslimischer Männer an englischen Mädchen öffentlich zu machen. Aber was ist seitdem passiert? Wie gefährdet sind deutsche und europäische Mädchen heute?
Auch der Unternehmer und X-Chef Elon Musk hat sich jetzt dieses Themas angenommen. Seit der Multi-Milliardär Politikberater von Präsident Trump mit einem eigens auf ihn zugeschnittenen Department geworden ist, kommentiert er über seine Plattform X regelmäßig das politische Geschehen im Ausland. Es scheint, als befände er sich auf einem Feldzug. Aber um welchen Feind zu besiegen?
Intensiv befasste sich Musk zunächst mit der politischen Situation in Deutschland und mit den anstehenden vorgezogenen Bundestagswahlen. Am 9. Januar ist ein (schon jetzt) vielbeachteter X-Talk mit AfD-Chefin Alice Weidel geplant. Die hatte zuletzt von Robert Habeck einen Korb kassiert, der nicht mit Weidel ins TV-Duell wollte.
In den vergangenen Tagen lenkte Elon Musk seinen Fokus auch nach Großbritannien. Er teilte Beiträge des EU-Skeptikers Nigel Farage und anderer konservativer rechter Politiker. Mehrfach setzte sich Musk dabei für die Freilassung des rechten Aktivisten Tommy Robinson ein, der in England für 18 Monate unter Einzelhaftbedingungen in einem Hochsicherheitsgefängnis inhaftiert wurde.
Robinson war bereits Jahre vor Beginn der illegalen Massenzuwanderung ab 2015 zuwanderungs- und islamkritisch aktiv. In dem Zusammenhang gab es auch Vernetzungen nach Deutschland zur Pegida-Bewegung und dort unter anderem auch zum neurechten Verleger Götz Kubitschek. Aus der aktivistischen Perspektive betrachtet könnte man Robinson einen englischen Martin Sellner nennen.
Musk schrieb am Donnerstag via X, Robinson befände sich im Gefängnis, „weil er die Wahrheit gesagt hat“, er solle „freigelassen werden“. Zudem teilte Musk Beiträge eines im Namen von Robinson geführten X-Accounts. Der X-Chef verwies auch auf Beiträge des britischen rechten Aktivisten „Peter Sweden“, der schrieb:
„Das ist in Großbritannien passiert: 1. Junge Mädchen wurden immer wieder von ‚Grooming Gangs‘ vergewaltigt. 2. Medien und Behörden haben es vertuscht. 3. Wenn sich Menschen darüber beschwerten, wurden sie als ‚rassistisch‘ bezeichnet und abgesetzt. Großbritannien hat versagt, Kinder zu schützen.“
Die Vorgehensweise von Elon Musk folgt dabei einem Muster, erkennbar entlang der Art und Weise, wie sich Musk einem Thema annähert bis hin zur passenden Literaturempfehlung und der Vorstellung der wichtigsten Protagonisten. Zuletzt hatte sich Musk intensiver mit dem konservativen Autor Douglas Murray beschäftigt, der die genannten Gruppenvergewaltigungen ebenfalls literarisch verarbeitet hatte. Entsprechend teilte Musk einen Hinweis von Murray:
„Für diejenigen, die sich für den Skandal um die britischen Vergewaltigerbanden interessieren: Ich habe darüber in ‚Der seltsame Tod Europas‘ [2017] im Kapitel ‚Die Ausreden, die wir uns selbst erzählten‘ geschrieben.“
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










