US-Präsident Donald Trump hat eine neue Gesprächsrunde mit dem Iran in Pakistan angekündigt. Nach Angaben des Weißen Hauses soll eine amerikanische Delegation kurzfristig nach Islamabad reisen. Ziel ist es, die fragile Waffenruhe zu verlängern, die in den kommenden Tagen ausläuft.
Ob es tatsächlich zu dem Treffen kommt, ist jedoch offen. Der Iran hat die angekündigte Runde bislang nicht bestätigt. Reuters berichtete unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, in Teheran gebe es derzeit keine Entscheidung, eine Delegation zu entsenden, solange die amerikanische Seeblockade andauere. Zuvor hatte das pakistanische Außenministerium erklärt, ein Termin für eine zweite Gesprächsrunde sei nicht festgelegt worden.
Aus Teheran kamen zuletzt unterschiedliche Signale. Parlamentspräsident Mohammed Bagher Qalibaf stellte klar, dass der Iran grundsätzlich an diplomatischen Kontakten festhalte. Deutlich zurückhaltender äußerte sich Irans Vizeaußenminister Saeed Khatibzadeh. Nach Angaben von AP sieht Teheran derzeit keine Grundlage für eine neue direkte Gesprächsrunde mit den Vereinigten Staaten. Als Grund nannte er die aus iranischer Sicht unveränderten, weitgehenden Forderungen Washingtons. Auch eine Verlagerung iranischer Uranbestände in die USA komme für Teheran nicht in Betracht.
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