Konrad Adenauer steht für die Gründung eines freiheitlichen Landes nach der Zerstörung des Zweiten Weltkriegs; Ludwig Erhard für Wohlstand und Aussöhnung mit Israel; Willy Brandt für eine neue Ostpolitik; Helmut Schmidt für den Kampf gegen den Terror; Helmut Kohl für die Wiedervereinigung. Gerhard Schröder machte mit Sozialreformen das Land nach der Sozialdemokratisierung wieder flott.
Das ist eine sehr kurze Geschichte der Kanzler; Widerspruch ist selbstverständlich, und Differenzierung notwendig. Aber danach ging die Glückssträhne zu Ende.
Angela Merkel regierte mit dem Kredit, den ihr Schröders Sozialreformen eingebracht hatten. Die Eurokrise zeigt die Schwächen im Konstrukt der Währungsunion, wie sie Kohl gezimmert hat. Sie wurde ein teurer Aderlass. Und dann häuften sich die Fehlentscheidungen: Zerstörung der Infrastrukur, Zerstörung der Gesellschaft durch unkontrollierte Masseneinwanderung, unbewältigter Konflikt mit Russland in der Ukraine-Frage, aggressive Einschüchterung und dramatische Fehlentscheidungen in der Corona-Politik – für all das steht Merkel. Während bei ihren Vorgängern Licht und Schatten die Amtszeit prägen, bei Merkel wird es zur Finsternis, je länger sie regieren konnte. So kontinuierlich fällt die Linie ab bis zur schieren Bösartigkeit, dass manche dahinter das Wirken finsterer Mächte vermuten. Der Mensch sucht verzweifelt nach Erklärungen für all das Irrationale.
Und dann Olaf Scholz. Seine Amtszeit markiert den schrillen Höhepunkt dessen, was Wokismus bedeutet. Die von Merkel angelegte große Transformation nahm Fahrt auf. Weiter in der irregulären Massenmigration, noch schnellere Zerstörung der Infrastruktur, Höhepunkte des Irrationalismus sind die Rauschgift-Freigabe und das Gesetz sexueller Gleichstellung, was faktisch Dominanz sexueller Randgruppen über die Normalos bedeutet.










