Die angebliche rassistische Attacke auf ein indisches Restaurant in Aachen (Nordrhein-Westfalen) nimmt jetzt eine radikale Wendung: Die Ermittlungsbehörden sind sich inzwischen sicher, dass die Betreiberfamilie die rassistische Attacke auf ihr Restaurant Ende Juni vorgetäuscht und selbst durchgeführt hat. Einen rechtsextremen Anschlag, wie es noch am Anfang hieß, soll es offenbar nie gegeben haben.
Die beiden Söhne des Wirtes (32 Jahre und 20 Jahre alt) sollen die Verwüstung und die rechtsextremen Zeichen im Laden verursacht haben. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen versuchten Mordes und Versicherungsbetrugs gegen die beiden Söhne. Die zuständige Staatsanwältin Johanna Boomgaarden sagte gegenüber Bild: „Die beiden Söhne des Wirts sitzen in U-Haft. Wir ermitteln auch wegen versuchten Mordes gegen sie, weil sie ein Feuer in dem Restaurant gelegt haben sollen, über dem sich Wohnungen befinden.“
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