Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen erlebt Deutschland eine Dunkelflaute: Wie im Winter üblich scheint die Sonne nicht und die mehr als 30.000 Windmühlen im Land bewegen sich nicht, weil es im ganzen Land über Tage windstill ist.
Was logisch und erwartbar klingt, sind die Erkenntnisse aus 20 Jahren sogenannter Energiewende und mehr als 500 Milliarden Euro Investment in das deutsche Energiesystem. Und nun sorgt die Dunkelflaute in Europa für eine Strom-Knappheit, die die Preise für die Stromproduktion abermals durch die Decke schießen lassen.
936 Euro wird die Produktion von 1000 Kilowattstunden Strom am Donnerstagnachmittag kosten – gut elfmal so viel wie im Jahresmittel. Der Strom-Anbieter „Tibber“, der flexible Strom-Tarife anbietet, warnt seine Kunden: „Achtung! Auch morgen heißt es leider: durchhalten! Der Tagesdurchschnitt liegt dann, je nach Region, um die 63 bis 69 ct/kWh. Zwischen 17 und 18 Uhr klettert der Strompreis sogar deutlich über die 1-Euro-Marke.“
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