Die grüne Außenministerin Annalena Baerbock hatte bei der Weltklimakonferenz in Baku noch bejubelt, dass in diesem Jahr in Deutschland 16 Kohlekraftwerke stillgelegt und als gesicherte, wetterunabhängige Leistung weggefallen sind – Markus Krebber, der Chef des riesigen Stromversorgers RWE, sieht in diesem Wegfall eine große Gefahr und warnt vor einem möglichen Strom-Kollaps schon im Januar!
„Zu Beginn dieses Monats ist die deutsche Stromversorgung an ihre Grenzen geraten“, schrieb Krebber in einem langen, viel beachteten Beitrag bei LinkedIn. Krebber sah Deutschland Anfang des Monats nicht weniger als am Rande des Kollapses und warnt nun davor, dass es im Januar, wenn der Energiebedarf noch viel höher und die Tage noch kürzer sind, soweit sein könnte, wenn Wind und Sonne erneut komplett ausfallen.
Konkret ist die Rede vom 6. November, einem Tag, an dem Wind und Sonne über Stunden hinweg beinahe 0 Strom produziert haben und beinahe die gesamte Versorgung Deutschlands an konventionellen Kraftwerken mit Gas und Kohle und jede Menge Strom aus dem Ausland hing. Die Preise schossen um den Faktor 10 nach oben. Allein das sei „mehr als ein Warnschuss“ gewesen, so Krebber.
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