„Männlichkeit muss überall verdächtigt werden“ – so betitelt NDR Kultur einen Instagram-Beitrag am Donnerstag. Der „Wissensaktivist“ Christoph May, wie er sich selbst nennt, und der Essayist Kim Posster diskutieren darüber, wie mit Männlichkeit umzugehen sei.
Während May über „toxische Männlichkeit“ aufklären will und ein „Institut für Kritische Männerforschung“ betreibt, will Posster die patriarchalen Strukturen von Männlichkeit abschaffen. Er kritisiert, dass der Begriff „toxische Männlichkeit“ die Vorstellung einer positiven Männlichkeit offen lasse.
NDR Kultur stellt diese beiden Perspektiven gegenüber und will von den Internetnutzern dann wissen, wie sie Männlichkeit sehen. „Männlichkeit kritisch hinterfragen: Was früher vor allem in feministischen oder akademischen Kontexten verhandelt wurde, ist zunehmend Teil öffentlicher Debatten geworden“, behauptet der Sender über die innerlinke Debatte. Auch immer mehr Männer würden sich an der Debatte beteiligen und die „eigene Sozialisation, bestimmte Verhaltensweisen und Einstellungen“ hinterfragen. Als Beispiele für die Debatte werden Christoph May und Kim Posster angeführt.
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