Bundeskanzler Friedrich Merz findet, dass Unionsfraktionschef Jens Spahn mit seinen Vorschlägen zum Umgang mit der AfD „nicht ganz unrecht“ hat.
In einem großen Interview mit der Zeit erklärte Merz über die AfD: „Wir müssen uns alle eingestehen: In den letzten acht Jahren ist es uns nicht gelungen, diese Partei zu verkleinern. Jens Spahn hatte mit dem, was er zum Umgang mit der AfD gesagt hat, nicht ganz unrecht. Er meinte: Lasst uns endlich aufhören, ständig auf die AfD zu starren. Schauen wir lieber darauf, dass wir unsere Arbeit anständig machen.“
Spahn hatte im April gegenüber Bild erklärt: „Der andere Teil sind ja die Abläufe im Bundestag, die Verfahren in der Geschäftsordnung, in den Ausschüssen, die Minderheits- und Mehrheitsrechte. Und da würde ich uns einfach empfehlen, mit der AfD als Oppositionspartei so umzugehen in den Verfahren und Abläufen wie mit jeder anderen Oppositionspartei auch.“
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