Der nächste Akt im Drama um die Meinungsfreiheit in Deutschland: Nach lokalen Meldestellen, Petzportalen und obskuren Drohungen von Innenministerin Nancy Faeser (SPD) und Verfassungsschutz-Präsident Thomas Haldenwang (CDU), nach sogenannter Hetze auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze zu ahnden, soll nun die Bundesnetzagentur, eine Behörde, die Habecks Wirtschaftsministerium unterstellt ist, mithilfe von „Trusted Flaggern“ das Internet von bösen Inhalten säubern.
Der erste benannte „Trusted Flagger“ ist die Meldestelle „REspect“. Bei NIUS Live kommentieren Julius Böhm und Birgit Kelle die verstörenden Auswüchse einer immer totalitärer werdenden Politik. „Diese Trusted Flagger werden von der EU lizenziert und dürfen dann bei den jeweiligen Plattformen, Instagram, Facebook, YouTube und so weiter vorgelagert und prominent melden“, erklärt Julius Böhm. „Eine private Organisation entscheidet im Netz darüber, was gesagt werden darf und was nicht.“
Besonders absurd: Finanziert werden Organisationen wie „REspect“ von Steuergeld. „Das ist eine juristische Finesse. Der Herr Müller stellt sich hin und sagt, wir machen gar keine Zensur. Dafür hat er ja ‚REspect‘. Man schafft sich hier einen rechtsfreien Raum, um die Drecksarbeit auszulagern und dann als Staat zu sagen, wir machen ja gar nichts“, kommentiert Birgit Kelle.
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