Bei Maischberger: Tradwifes, Huckleberry Finn und andere Geschichten

vor 4 Monaten

Bei Maischberger: Tradwifes, Huckleberry Finn und andere Geschichten
Bildquelle: Tichys Einblick

Zwischen all den Geschichten, die Politiker erzählen, haben sich die Kommentatoren am Mittwochabend auf das Märchen von der Migrationswende geeinigt. Und das Ende dieser Geschichte ist nicht offen: schuld ist die AfD. Die Union hat sich in die Misere gefahren, als sie sich ihrer Linie angenommen hat, so der Journalist Albrecht von Lucke. Jetzt haben sie den Salat – oder besser gesagt, Söder hat den Salat. Denn Cem Özdemir hat den Wurst-Liebhaber abgehängt. Zur sichtlichen Freude von Sandra Maischberger sowie der Autorin und Moderatorin Amelie Fried.

Fried ist der Meinung, dass die Methode „Sinkende Asylzahlen ist gleich sinkende AfD“ ein Märchen ist. Nur die Podcasterin Dagmar Rosenfeld kann sich erinnern, um was es vor dem Kampf gegen Rechts ging: „Das ist keine AfD-Politik, sondern illegale Migration ist tatsächlich ein Problem, und es ist ja auch keine Erfindung der Union, dagegen vorzugehen.“ Und als sie auch noch auf die Migrations-Politik der Ampel zu sprechen kommt, muss Maischberger sie zurechtstutzen: „Das war nicht die Frage. Die Frage war, ob es eine Auswirkung auf die AfD hat.“ Von Lucke stimmt Maischberger zu und erinnert, es gehe darum, „was uns die Union versprochen hat“. Nachdem Von Lucke dann auch endlich fertig ist mit der Litanei an Beschuldigungen, wendet Maischberger die gleiche Taktik gegen Alexander Dobrindt an.

Maischberger zieht noch die Brandmauer-Karte. Im Europäischen Parlament habe Manfred Weber (CSU) Absprachen zwischen der EVP und der AfD geduldet. Dobrindt versucht sich herauszureden: „Aber ich habe doch jetzt, was er öffentlich gesagt hat, schon zitiert, dem muss man nichts hinzufügen.“ „Das finde ich schon.“, reagiert Maischberger trotzig. „Na ja, gut, also was soll man hinzufügen? Weber hat gesagt, er hat die Stimmen der AfD nicht zur Abstimmung gebraucht.“

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