Linken-Bezirksvorsitzender in Berlin stellt Pressefreiheit für Apollo News infrage

vor 10 Monaten

Linken-Bezirksvorsitzender in Berlin stellt Pressefreiheit für Apollo News infrage
Bildquelle: Apollo News

Nachdem Bundes- und Bezirksverband der Linkspartei auch auf Nachfrage von Apollo News und der Berliner Zeitung sich weiterhin nicht zum Flyer der Linken Treptow-Köpenick gegen Apollo News geäußert hatten, meldete sich nun der in die Kritik geratene Bezirksvorsitzende der Linken, Moritz Warnke, in der Berliner Zeitung zu Wort.

Er rechtfertigte die Flyer und die Veranstaltung, in der das Ziel geäußert wurde, Apollo News aus seinen Redaktionsräumen in Alt-Treptow zu vertreiben. Die Linkspartei bediente sich dabei offener Gewaltrhetorik. Doch Warnke sieht darin kein Problem: „Auf der Veranstaltung war unter anderem Thema, dass Portale wie Apollo oder Nius versuchen, ihre extrem rechte Agenda anschlussfähig für die bürgerliche Mitte zu machen.“

Diese These werde auch durch FDP- und CDU-Politiker belegt, die einen „erfundenen Gewaltaufruf“ skandalisieren würden. Damit bezieht sich Warnke auf die Empörung über einen Flyer der Linkspartei, der Formulierungen wie „auf die Tasten treten“ oder „ungemütlich machen“ enthielt.

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