Der ehemalige RBB-Journalist Malcolm Ohanwe hat in einem Instagram-Beitrag das Massaker an Besuchern des Nova-Festivals im Südwesten Israels am 7. Oktober 2023 relativiert. Ohanwe argumentierte in dem Beitrag, dass die Opfer des Hamas-Angriffs nicht als Juden angegriffen worden seien und es sich damit auch nicht um eine antisemitische Gewalttat gehandelt habe. Vielmehr seien die Personen lediglich als Israelis attackiert worden, wodurch sich ein völlig anderer historischer Kontext als beim Holocaust ergebe.
In diesem Zusammenhang beschuldigte er die Opfer des Terroranschlags, aufgrund ihrer israelischen Herkunft nicht unschuldig an dem Massaker zu sein, weil sie sich des Kolonialismus schuldig gemacht und in unmittelbarer Nähe zu Gaza auf dem Nova-Festival gefeiert hätten.
„Im Holocaust wurden die eigenen Mitmenschen, keine Menschen, die sich des Kolonialismus schuldig gemacht haben und auch nicht Menschen die in der Nähe eines illegal besetzten Kriegsgebiet eine Techno-Party gefeiert haben, sondern eine einheimische ethnische Minderheit speziell wegen deren Rasse verfolgt“, schrieb Ohanwe in einer Antwort auf einen seiner Beiträge, in dem er einen Zusammenhang zwischen dem Aufstieg der AfD und der deutschen medialen Reaktion auf den 7. Oktober konstruierte.
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