Habeck-Strafantrag wegen „Schwachkopf“: Historiker Knabe: „Erinnert durchaus an Missbrauch der Justiz in der DDR!“

vor mehr als 1 Jahr

Habeck-Strafantrag wegen „Schwachkopf“: Historiker Knabe: „Erinnert durchaus an Missbrauch der Justiz in der DDR!“
Bildquelle: NiUS

Es ist immer noch kaum zu glauben: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte Strafantrag gegen einen Bürger gestellt, der ihn als „Schwachkopf“ beleidigt hatte. Der renommierte DDR-Historiker Hubertus Knabe meint gegenüber NIUS, dass dies durchaus an den Missbrauch der Justiz in der kommunistischen Deutschen Demokratischen Republik erinnere.

Das war geschehen: Der Bürger Stefan Niehoff aus Unterfranken hatte im Juni 2024 ein Meme auf X retweetet. Darauf zu sehen: Habeck mit dem an den Werbeauftritt von Schwarzkopf angelehnten Schriftzug „Schwachkopf PROFESSIONAL“. Daraufhin: Hausdurchsuchung im Morgengrauen vergangenen Dienstag! Seine Tochter mit Down-Syndrom musste mit ansehen, wie Kriminalbeamte ihren Vater um 6 Uhr morgens aus dem Bett holten, verhörten und sein Tablet mitnahmen. Am Freitag bestätigte die Staatsanwaltschaft Bamberg, dass die Hausdurchsuchung allein aufgrund des Begriffs „Schwachkopf“ gegen Habeck erfolgte. NIUS berichtete.

Für diesen Retweet wurde das Haus von Stefan Niehoff durchsucht

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