Am Dienstag machte die Mehrheit des Bundestages und am Freitag der Bundesrat den Weg frei, die Schuldenbremse zu kippen, die allein ideologisch formulierte Schimäre „Klimaneutralität bis 2045“, was eine harmlose Umschreibung für die Zerstörung der deutschen Wirtschaft ist, in Staatszielnähe zu rücken und ein Schuldentsunami zu entfesseln, der Deutschland in den Abgrund drücken wird. Weder die Union, noch die SPD, noch die über allen herrschenden Grünen, die vereinigten dysfunktionalen Eliten der sich selbst demokratische Mitte nennenden Akteure wollten und wollen etwas an der Politik ändern, geschweige denn einen Politikwechsel herbeiführen, den zumindest die Union noch im Wahlkampf versprochen hatte. Doch was hatte die Union nicht alles versprochen, was sie nicht inzwischen gebrochen hat. Jeder weiß, sogar in Neu-Versailles, dass die Fortsetzung der Politik des Bankrotts nur mit gigantischen Finanzmitteln gelingen kann, mit denen die politische Insolvenz der sogenannten demokratischen Mitte verschleppt wird. Trotz Rekordeinnahmen von 1 Billion Euro im Bund, insgesamt von Bund, Ländern und Gemeinden von 2 Billionen Euro reicht das Geld nicht einmal annähernd zur Fortsetzung der Insolvenzverschleppung. In dieser Situation ist guter Rat teuer, aber man entscheidet sich stattdessen für teuren Rat, der schlecht ist – und der kommt von vier Wirtschaftswissenschaftlern, und zwar von Prof. Dr. Clemens Fuest, Prof. Dr. Michael Hüther, Prof. Dr. Moritz Schularick und Prof. Dr. Jens Südekum.
Wohl am 6. März, keine zwei Wochen nach der Bundestagswahl, initiierte der Finanzminister des Saarlandes, Jakob von Weizsäcker (SPD), laut Medienberichten eine Telefonschalte zwischen den vier Professoren, um einen Vorschlag zu erarbeiten, der die Fortsetzung der Politik mit untauglichen Mitteln, aus falscher Weltsicht und mit halluzinierten Zielen wirtschaftlich, genauer finanziell ermöglichen sollte. Im Raum standen bis dahin Überlegungen zu einem Sondervermögen Verteidigung von 200 bis 300 Milliarden Euro. Laut Handelsblatt war die Runde sich um 22 Uhr einig.
War die Ampel an 13 Milliarden Euro, wie es hieß, tatsächlich wohl an 30 bis 50 Milliarden Euro zerbrochen, verblüfften die Wirtschaftsprofessoren mit der Idee, die Deutschen mit einer Schuldenorgie von 900 Milliarden Euro zu beglücken. So eine gewaltige Schuldenlast hatte bisher noch keiner gehört oder zu denken gewagt. Die vier Wirtschaftswissenschaftler verfassten in der folgenden Stunde ein Papier, das am Freitag den Sondierern von Union und SPD als „Tischvorlage“ zuging, wie das Handelsblatt behauptet. Am Wochenende erfuhr dann die staunende Öffentlichkeit durch die Medien davon, dass sich vier Wirtschaftswissenschaftler als Architekten der größten Staatsverschuldung in der deutschen Geschichte seit 1923, möglicherweise sogar überhaupt hervorgetan hatten. Clemens Fuest, dem seine Rolle als Schuldenarchitekt anscheinend nicht behagt, versucht verzweifelt zu dementieren, wenn er behauptet: „Wir sind nicht die Architekten des Schuldenplans.“ Aber genau das sind die vier.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










