Was als Schlag gegen Kinderpornografie verkauft wird, droht in einem totalen Überwachungsstaat zu enden: die von der Europäischen Union geplante Chatkontrolle. Dafür sollen private Nachrichten noch vor der Verschlüsselung gescannt werden. Aktuell bieten Messenger-Dienste wie WhatsApp eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an. Das Unternehmen Signal kündigte bereits an, den europäischen Markt zu verlassen, sofern die EU-Maßnahme durchgesetzt wird.
Bei NIUS Live sprachen am Dienstagmorgen Chefredakteur Julian Reichelt und Autorin Birgit Kelle über die fatalen Pläne. „Wir öffnen den Big-Brother-Staat“, so Birgit Kelle. Klar sei, dass der Kampf gegen Kinderpornografie nicht im Vordergrund stehe. Es gehe darum, maximale Kontrolle über den Bürger zu erlangen. „Dann sind Leute wie wir als Erstes dran, weil Vieles, von dem, was wir hier tun als Journalisten, für andere demokratiegefährdend ist“, so die NIUS-Kolumnistin.
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