Es war ein heißer September-Mittwoch, an dem Charlie Kirk im vergangenen Jahr in der College-Stadt Orem im US-Bundesstaat Utah an einem Stand saß und lebhaft mit Studenten diskutierte. Er machte, was er seit gut einem Jahrzehnt tat: von Uni zu Uni ziehen und debattieren – mit linken Studenten.
Unter ihnen finden sich nicht selten die radikalsten Vertreter der US-Linken, die Kirk mitunter massiv anfeindeten, versuchten, ihn niederzubrüllen oder gar seinen Auftritt auf dem Campus zu verhindern. Wenn das geschah, hatte er die Debatte für sich schon gewonnen. Aber es gab immer auch unzählige Kontrahenten, die Schlange standen, um mit ihm zu diskutieren.
Nicht so Tyler Robinson, der an jenem Tag die tödlichen Schüsse auf Charlie Kirk abfeuerte und damit einem der prominentesten und jüngsten Vertreter der US-Konservativen das Leben nahm. Nur 31 Jahre war Kirk alt, als er ermordet wurde. Und dennoch war er mit seiner Jugendorganisation TPUSA bereits einer der einflussreichsten Republikaner: Vizepräsident J. D. Vance sagte gar, dass seine politische Karriere ohne Kirks Unterstützung unmöglich gewesen sei.
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