Es ist ein beschämendes Bild: Während die AfD am Freitage im bayerischen Ansbach an die Opfer des islamistischen Anschlags vor zehn Jahren erinnerte, brachten linke Gruppen gestern acht Gegenkundgebungen auf die Straße – insgesamt 550 Personen, die das Gedenken übertönen sollten. Die Polizei musste die Lager mit Absperrgittern voneinander trennen.
Am 24. Juli 2016 sprengte sich ein 27 Jahre alter syrischer Flüchtling vor einem Musikfestival in die Luft. Es war der erste islamistische Selbstmordanschlag auf deutschem Boden – eine Zäsur, die die verheerenden Folgen unkontrollierter Massenzuwanderung schonungslos offenlegte. Die politische Klasse verdrängt dieses Eingeständnis bis heute.
Die AfD-Versammlung begann gestern um 15 Uhr auf dem Martin-Luther-Platz, ab 17 Uhr zog ein angemeldeter Aufzug mit rund 150 Teilnehmern durch die Stadt. Genau in diesem Moment schlugen die Gegendemonstranten zu: An acht verschiedenen Orten in Ansbach versammelten sich die selbsternannten „Antifaschisten“, um den stillen Marsch zu stören.
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