Die staatlichen Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben zusammen mit der Agentur GUD Berlin die U-Bahn-Station Alexanderplatz anlässlich des Christopher-Street-Days in Berlin „gendergerecht“ umbenannt. So prangt an mehreren Stellen, wo normalerweise „Alexanderplatz“ steht, jetzt „Alex (m/w/d/x)“ und klein darunter „Alexanderplatz“.
Außerdem wurde noch eine sogenannte Intersex-inclusive-Pride-Flagge angebracht, eine Weiterentwicklung der Regenbogenflagge, die auch „People of Color, Transpersonen, intergeschlechtliche Personen und nicht binäre Personen“ einbeziehen soll. Die Umbenennung soll offenbar nur für die wenigen Tage rund um den CSD andauern.
„Der Alexanderplatz gehört allen Berliner:innen und allen, die unsere Stadt besuchen. Mit ‚Alex (m/w/d/x)‘ wollen wir zeigen, dass Vielfalt bei uns nicht nur mitfährt, sondern einen festen Platz hat“, erklärte Ineke Paulsen, Leiterin der Geschäftseinheit Vertrieb und Marketing bei der BVG, anlässlich der Aktion. „Der Alexanderplatz ist einer der bekanntesten Orte Berlins. Zum CSD machen wir daraus einen Ort, der noch ein bisschen mehr Berlin ist: offen, vielfältig und für alle da“, sagte Julian Witzel, Teil der Geschäftsführung bei GUD Berlin.
phoenix vor ort: Sondersendung zum mutmaßlichen beim CSD in Berlin, Teil II | 26.07.26










