EU wappnet sich gegen Zölle, aber Trump geht’s um Strategiewechsel

vor mehr als 1 Jahr

EU wappnet sich gegen Zölle, aber Trump geht’s um Strategiewechsel
Bildquelle: Tichys Einblick

Da versammeln sich eingebildete Staatenlenker wie Macron, Scholz und von der Leyen in der Brüsseler EU-Tintenburg, um zu einer gemeinsamen Stimme gegen Trumps Zollpolitik zu kommen. Erstens spricht die EU nie mit einer Stimme. Wenn das mal auf dem Papier so aussieht, gelingt ihr nie, so etwas in die Tat umzusetzen. Außerdem braucht Trump neben Italiens Meloni und Ungarns Orbán keine Stimme aus Brüssel.

Zweitens findet da Kabarett statt. Denn Trump macht gar keine Zollpolitik. Er setzt die Androhung von Zöllen als Hebel ein, um erst den, dann den anderen Staat, erst diesen Präsidenten und dann jene Ministerpräsidentin dazu zu bringen, seiner – Trumps – Regierung Forderungen in ganz anderen als Zoll-Angelegenheiten nachzugeben. Ist es um die Berufsfunktionärsversammlung in Brüssel noch schlimmer bestellt, als ich bisher den Eindruck hatte? Es tut halt nicht gut, immer nur im eigenen Saft herumzusimmern.

Als erstes knickte Kolumbiens Gustavo Petro ein und erklärte sich bereit, seine irregulären Einwanderer zurückzunehmen.

Bei Venezuelas Präsident Nicolás Maduro reichte der Besuch von Trumps Sondergesandten Richard Grenell, damit dieser mit sechs inhaftierten US-Bürgern nachhause flog, und die Zusage mitbrachte, dass Venezuela alle seine irregulären Einwanderer zurücknimmt, einschließlich der Bandenmitglieder von Tren de Aragua.

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