Zerstörung christlicher Symbole

vor 3 Monaten

Zerstörung christlicher Symbole
Bildquelle: Tichys Einblick

In den letzten Jahren häufen sich Meldungen über Akte des Vandalismus in Kirchen. Kunstwerke werden zerstört, die Einrichtung ramponiert, Wände mit irgendwelchen Parolen beschmiert. Im Februar war im deutschen Südwesten zum Beispiel eine Kirche in Böblingen betroffen. Der Täter ließ sich in der Kirche einschließen, verwüstete das Inventar, um sich dann an die Orgel zu setzen, an der er spielte, als die Polizei eintraf. Dies mag ein besonders skurriler Fall sein, aber insgesamt kam es allein in Baden-Württemberg 2024 nach Medienberichten zu über 200 Fällen von Vandalismus in Kirchen.

Dazu kommt dann wie in anderen europäischen Ländern eine sich in bestimmten gesellschaftlichen Milieus ausbreitende blinde Zerstörungswut, ein Vandalismus, der nicht wirklich ideologisch oder politisch motiviert ist, aber mit Freude gerade das vernichtet, was anderen heilig ist.

Schließlich dürfte ein Teil der Täter, auch wenn es sich nur um eine Minderheit handelt, dem islamistischen Milieu zuzurechnen sein. Es handelt sich um Menschen, die persönlich durch die Kultur von Ländern geprägt sind, die so etwas wie vollständige Religionsfreiheit für vermeintliche „Ungläubige“ nicht kennen – und das gilt für die meisten mehrheitlich muslimischen Länder – und in denen Christen, soweit sie überhaupt in der Lage sind, ihren Glauben sichtbar zu leben, in der jüngeren Vergangenheit regelmäßig zum Ziel von Angriffen wurden. Für diese Menschen ist es offenbar eine unerträgliche Provokation, dass ihre eigene Religion, der Islam, in Europa einstweilen keine beherrschende Position einnimmt. Zahlenmäßig dürfte dieser Täterkreis aber eher nicht dominieren, so bedenklich der sich hier manifestierende religiöse Fanatismus auch sein mag.

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