Die Windbranche steht nicht vor einer normalen Marktkrise. Sie steht vor dem Moment, in dem ein jahrelang künstlich aufgepumpter Apparat an der Wirklichkeit zerschellt. Was jetzt ins Rutschen hin zur Lawine gerät, ist kein bedauerlicher Betriebsunfall einer Zukunftsindustrie, sondern das absehbare Ende eines politisch gezüchteten Geschäftsmodells, das nie durch eigene Kraft, technische Überlegenheit oder ehrliche Wettbewerbsfähigkeit getragen wurde.
Diese Branche wurde hochgefüttert, mit Fördermilliarden, garantierten Vergütungen, regulatorischen Sonderrechten und dem ständigen staatlichen Eingriff in Preise, Flächen und Prioritäten. Das Ganze wurde der Öffentlichkeit als Fortschritt verkauft, obwohl es in Wahrheit ein gigantisches Umverteilungsprogramm war: weg vom Bürger, hin zu einer Klasse von Projektentwicklern, Flächenprofiteuren, Lobbyisten, Beratern und grünen Geschäftsmodellen, die ohne die politische Melkmaschine nie in dieser Form existiert hätten.
Diese Branche hat sich nicht im Markt bewährt, sie hat sich an den Staat gehängt, der seine Klientelbranche bestens und üppig mit Steuerzahlergeld gemästet hat. Sie hat nicht überzeugt, sondern kassiert. Sie hat nicht Risiko übernommen, sondern Risiko ausgelagert. Die Gewinne wurden privatisiert, die Lasten sozialisiert, und jedes Mal, wenn jemand auf die offenkundige Schieflage hinwies, wurde er als Fortschrittsfeind, Klimaleugner oder Ewiggestriger beschimpft.
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