Wegen hoher Spritpreise: Monika Schnitzer rät, „den ein oder anderen Pullover“ weniger zu kaufen

vor 3 Monaten

Wegen hoher Spritpreise: Monika Schnitzer rät, „den ein oder anderen Pullover“ weniger zu kaufen
Bildquelle: Apollo News

„Vielleicht fahren sie dann zwei Tage weniger in den Urlaub“, sagt die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer zu den Folgen der hohen Spritpreise. In der Sendung Caren Miosga hat sie sich am Sonntagabend überzeugt gegeben, dass die meisten Menschen die Mehrkosten beim Sprit gut wegstecken könnten. Schnitzer ist Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der die Bundesregierung berät.

Die Ökonomin erklärte, dass man nicht zu den „Allerärmsten“ gehöre, wenn man ein Auto besitze. Dementsprechend seien nur „ganz wenige“ von dem Preisanstieg tatsächlich betroffen, behauptete sie. Wer 1.000 Kilometer im Monat beruflich fahre, hätte Mehrkosten von 30 oder 50 Euro. „30 Euro mehr im Monat, selbst wenn das sechs Monate dauert, sind das 180 Euro mehr. Selbst wenn es 50 Euro sind, sind das 300 Euro mehr. Das werden die allermeisten tragen können.“

Die zusätzlichen Ausgaben für Benzin und Diesel ließen sich durch Einsparungen beim Urlaub ausgleichen oder indem man „den ein oder anderen Pullover“ weniger kaufe, meinte Schnitzer. Mit den entsprechenden Sparmaßnahmen würden die meisten nicht so schnell ans Existenzminimum kommen. Nur den wenigen, die davon wirklich betroffen seien, sollte man Unterstützung zukommen lassen.

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