Der größte Irrglaube im Land ist, dass die AfD sich in die Mitte bewegen müsste. Die sogenannte Mitte bewegt sich gerade rasant in Richtung AfD.
Der ehemalige SPD-Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig, sagt: „Wenn 30 Prozent diese Partei wählen, können wir nicht auf Dauer so tun, als wäre das die Ausgeburt der Hölle. Wahrscheinlich wäre es sogar einfacher, wenn wie in Dänemark Sozialdemokraten die Ersten wären, die auch mit den Rechtspopulisten bei bestimmten Themen zusammenarbeiten.“
Torsten Albig, ehemaliger Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, bringt eine Zusammenarbeit seiner SPD mit der AfD ins Spiel.
BILD-Chefredakteurin Marion Horn schreibt in einem Kommentar: „Ich glaube übrigens nicht, dass die AfD allein dadurch entzaubert und wieder kleiner wird, wenn sie Regierungsmacht erhält. Sollte sie dort performen, könnte sie noch stärker werden.“ Und weiter: „Die eigentliche Gefahr ist eine Regierung, die einfach nicht begreift, wie ernst die Lage ist. „Brandmauer hoch, Problem gelöst“ zieht nicht mehr. Brandmauer ersetzt keine Politik.“
Bild-Chefredakteurin Marion Horn: „Brandmauer ersetzt keine Politik“.
Und selbst Uli Hoeneß hat offenbar erkannt, dass er sich dem Zeitgeist nicht länger entgegen stellen kann. Das sagt er zur AfD:
Die „Achtung, Reichelt!“ Folge vom 26. Mai 2026 finden Sie hier:
Wer den Menschen aufmerksam zuhört, merkt, dass sich das Bekennerdefizit im Land gerade von der AfD zur CDU verschiebt. Immer WENIGER Menschen verheimlichen, dass sie die AfD wählen würden oder werden. Immer MEHR Menschen verkünden frustriert, dass sie nie wieder die CDU wählen werden. Wer noch bekennt, die Union wählen zu wollen, „damit sich im Land endlich was ändert“, macht sich lächerlich.
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund will im September die absolute Stimmen-Mehrheit in Sachsen-Anhalt holen.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat vielleicht für immer ausradiert, was die CDU noch an Restglaubwürdigkeit hatte, dieser Partei noch ihre Versprechungen zu glauben, muss als naiv gelten. Die Union verliert gerade erdrutschartig ihre organische Unterstützerschaft, die jede Volkspartei zwingend braucht, dass nämlich an Kneipentischen, in Büros und Vereinsheimen Menschen sich zu ihr bekennen und aus Überzeugung für sie werben.
Bundeskanzler Friedrich Merz verliert nach seinen gebrochenen Wahlversprechen nicht nur potentielle Wähler. Die CDU erlebt gerade eine Austrittswelle.
Friedrich Merz ist der Sargschreiner dieser Überzeugung. Die Selbsterneuerungskräfte, die jede große Organisation braucht, kommen in der CDU gerade zum Erliegen, weil es niemanden mehr gibt, der nach vorn drängen und Merz erledigen und beerben will, nur um dann als erster CDU-Anführer der deutschen Geschichte eine Bundestagswahl gegen die AfD zu verlieren.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










