Warum das Sprachspiel mit „den“ und „diesen“ Grünen für die CDU gefährlich ist

vor mehr als 1 Jahr

 Warum das Sprachspiel mit „den“ und „diesen“ Grünen für die CDU gefährlich ist
Bildquelle: NiUS

Eigentlich wollte Friedrich Merz nach den schweren Merkel-Jahren die CDU aus ihrem schlechten Image befreien. Er hatte den eisernen Plan, die „Christlich Demokratische Union“ wieder zurück zur konservativen Linie und zur Glaubwürdigkeit zu führen.

Aber: Mit seinem zweifellosen Flirt mit den Grünen verspielte nun der CDU-Chef alles, was er versucht hat, in den letzten Monaten an neuem schwarzen Parteiansehen wieder aufzubauen.

Schlimmer noch: Die Führung der CDU tätigt immer öfter Äußerungen, die nichts weniger übersetzt bedeuten als, dass sie die Bürger für blöd halten. Die Kommunikation an die Menschen im Land: katastrophal schlecht.

NIUS erklärt, welch ein fatales Spiel die Union mit ihren Wählern spielt.

Kriegt er noch die Glaubwürdigkeits-Kurve? CDU-Chef Friedrich Merz.

Nachdem Friedrich Merz am Mittwochabend beim Maischberger-Talk (ARD) mit seinen Anbiederungen an den Grünen für Entsetzen bei den Deutschen und in seinen eigenen konservativen Parteireihen sorgte, versuchte sein Generalsekretär Carsten Linnemann (CDU) zu reparieren, was noch zu retten ist.

Das war geschehen: Auf die Frage der Moderatorin „Dass die CDU/CSU eine schwarz-grüne Regierung verhindern wird ...?“, entgegnete Merz: „Steht nirgendwo aufgeschrieben!“ Markus Söder hätte vielmehr sagen wollen, dass die Wirtschaftspolitik geändert werden müsse. Wer das als Bundesminister mache, sei eine zweitrangige Frage. „Mit Habeck oder ohne Habeck, das muss Habeck entscheiden.“ Bedeutet: Merz schloss weder Schwarz-Grün noch Robert Habeck in einer Ministerfunktion gänzlich aus.

Mittwoch: Friedrich Merz (CDU) sorgte mit seinen Aussagen beim ARD-Talk von Sandra Maischberger für Wirbel.

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