„Wärmster Sommer seit 2000 Jahren“ – die faulen Tricks hinter den Klima-Superlativen

vor etwa 2 Monaten

„Wärmster Sommer seit 2000 Jahren“ – die faulen Tricks hinter den Klima-Superlativen
Bildquelle: NiUS

In den vergangenen Jahren ist die Welt immer wieder mit dramatischen Klima-Schlagzeilen bombardiert worden. Bisweilen war sogar von einem „Höllensommer des Jahrtausends“ die Rede. Kontinuierlich begegneten Lesern Meldungen der Machart „weltweit wärmster Mai“ oder „wärmstes Jahr seit 100.000 Jahren“.

Viele fragten sich deshalb, auf welchen Berechnungen die Klimaforschung ihre Aussagen stützt. Der Mathematiker und Bergbauspezialist Stephen McIntyre wirft den Klimamodellen im Kern vor, mit faulen Tricks zu arbeiten. Dadurch würden die Temperaturen der Vergangenheit künstlich kleingerechnet.

2024 sorgte eine Schlagzeile der New York Times für Aufsehen. Sie titelte: „Der Sommer 2023 war seit 2000 Jahren der heißeste in der nördlichen Hemisphäre, wie eine Studie herausfand.“

Screenshot: nytimes.com

Darunter ist zu lesen: „Wissenschaftler nutzten Baumringe, um die extreme Hitze des vorherigen Jahres mit Temperaturen der letzten zwei Jahrtausende zu vergleichen.“

Auch in Deutschland machte die Meldung die Runde. Der Spiegel schrieb: „Noch nie seit 2000 Jahren war ein Sommer auf der Nordhalbkugel so heiß wie der von 2023.“

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