VW baut mittlerweile in China für den europäischen Markt – jetzt treffen Strafzölle das Unternehmen empfindlich

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VW baut mittlerweile in China für den europäischen Markt – jetzt treffen Strafzölle das Unternehmen empfindlich
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Am Donnerstag traten die Strafzölle für chinesische Elektroautos in Kraft. Die Europäische Kommission hatte die “Ausgleichszölle”, wie die Kommission sie nennt, beschlossen, da sie der Ansicht ist, dass Elektroautos aus China der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Elektroautos schaden. Denn durch massive Subventionen würde China die Preise für seine E-Autos künstlich niedrig halten. Nach Angaben der Europäischen Kommission ist der Anteil der chinesischen E-Autos am EU-Markt von 2 auf 14 Prozent gewachsen. Die Strafzölle sollen für fünf Jahre gelten. Sie werden zusätzlich auf den regulären Zoll in Höhe von zehn Prozent aufgeschlagen. Für chinesische und deutsche Autofirmen fallen unterschiedlich hohe Strafzölle an.

Um die Situation in China zu ermitteln, wählte die EU-Kommission einerseits Autohersteller aus der Europäischen Union aus, die in China produzieren. Die Verkäufe machten im Untersuchungszeitraum 32 Prozent in der EU aus. Die Produktion der Autohersteller machte 30 Prozent während des Untersuchungszeitraums in der EU aus. Die europäischen Autohersteller wurden für die Stichprobe anonymisiert, da die EU chinesische Gegenmaßnahmen befürchtete. Außerdem wurden für die Stichprobe chinesische Autohersteller ausgewählt: BYD, Geely und SAIC.

Für die drei Firmen wurde je nach dem Ausmaß der chinesischen Subventionen und ihrer Kooperationsbereitschaft gegenüber der EU ein individueller SAzu vereinbart, wie es in der Durchführungsverordnung der EU-Kommission heißt. So muss BYD einen Ausgleichszoll von 17,0 Prozent zahlen; Geely zahlt einen Steuersatz von 18,8 Prozent. Da die Firma SAIC sich weigerte, Informationen offenzulegen, muss sie den Höchstsatz von 35,3 Prozent als Strafzoll zahlen. Für Firmen, die sich kooperativ zeigten, aber nicht Teil der Stichprobe waren, fällt pauschal ein Steuersatz von 20,7 Prozent an. Tesla stellte einen Antrag auf individuelle Ermittlung des Steuersatzes, dem stattgegeben wurde. Da Tesla kein Joint Venture mit einem chinesischen Unternehmen betreibt, sondern selbstständig in China produziert, beträgt der Strafzoll 7,8 Prozent. Für Unternehmen, die nicht kooperieren, gilt ein Zollsatz von 35,3 Prozent. Laut ZDF gilt bis zur genaueren Prüfung für die deutschen Firmen wie VW, Mercedes oder BMW ein pauschaler Zollsatz von 21,3 Prozent. Die genannten deutschen Autohersteller haben ein Joint Venture mit chinesischen Autoherstellern.

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