Vor Kurzem noch Auswanderungsgrund: Uli Hoeneß plötzlich offen für AfD-Regierung

vor 2 Monaten

Vor Kurzem noch Auswanderungsgrund: Uli Hoeneß plötzlich offen für AfD-Regierung
Bildquelle: Apollo News

In einem Interview mit dem Spiegel hat sich Uli Hoeneß plötzlich überraschend offen für eine AfD-Regierungsbeteiligung gezeigt. „Ich finde es ganz gut, wenn sie in dem einen oder anderen Land jetzt mal dran kommen. Dann kann man sie nämlich packen“, erklärte der Fußballmanager gegenüber dem Nachrichtenmagazin. Diese Position stellt einen gravierenden Kurswechsel des 74-Jährigen gegenüber früheren Äußerungen dar.

Auch eine absolute Mehrheit der AfD bei einer Wahl, etwa in Sachsen-Anhalt, bereite ihm keine Sorgen: „Dann werden sie demaskiert. Ich bin sowieso der Meinung, man solle die AfD nicht verbieten, sondern wegregieren“, so Hoeneß. Und weiter: „Bis jetzt sind das alles Schaumschläger, die sich immer schön durchlavieren, aber noch nie bewiesen haben, dass sie es auch können.“

Zugleich sieht Hoeneß einen Grund für den aktuellen Zuspruch zur Partei in der Berichterstattung über die Bundesregierung. Diese werde seiner Ansicht nach „so schlecht gemacht, wie es völlig unverdient ist“. Ungeachtet dessen geht Hoeneß inhaltlich weiter auf scharfe Distanz zur AfD: Er würde sich „total abgrenzen gegen alles Rechtsradikale, was in dieser Partei steckt“, so der Ehrenvorsitzende des FC Bayern. Weiter erklärt er: „Leute wie Höcke würden mir nicht durch die Wohnungstür kommen.“

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