Von Syrern auf der Schultoilette vergewaltigt: ÖRR-Format Funk kritisiert Opfer wegen unsensibler Sprache

vor etwa 2 Monaten

Von Syrern auf der Schultoilette vergewaltigt: ÖRR-Format Funk kritisiert Opfer wegen unsensibler Sprache
Bildquelle: Apollo News

Ein junger Mann aus Berlin erzählt der YouTuberin Michelle Gollan, bekannt unter ihrem Kanal „eingollan“, dass er auf einer Schultoilette von fünf Syrern vergewaltigt wurde. Auch sei er bereits Opfer mehrerer Messerangriffe geworden. Das Video wurde am 23. April auf YouTube hochgeladen. Das ÖRR-Format „offen un ehrlich“ von Funk zeigt sich dem Opfer gegenüber rechthaberisch und kritisiert, dass seine Sprache nicht präzise genug sei.

Was der junge Mann erzählt: „Fünf Syrer“ hätten ihn „auf der Schultoilette vergewaltigt“. Fünf Jugendliche hätten ihn „wie ein Brett in der Luft“ in die Toilettenkabine getragen und ihn dann missbraucht. Das sei passiert, als er 13 Jahre alt gewesen sei, also schon einige Jahre her. Die Täter waren „zehnte Klasse oder so“. Michelle Gollan bekundet ihr Mitleid und fragt sich, was die Täter erlebt haben müssen, um so etwas Böses zu tun. Der junge Mann erwidert, dass es ihn störe, dass sofort davon ausgegangen werde, dass die Täter etwas Schlimmes erlebt haben müssten. Solche Dinge, wie auch vermeintliche psychische Probleme, sollten seiner Ansicht nach nicht als Ausrede für die Tat dienen.

Auf Nachfrage von Gollan, ob die Täter vor Gericht eine Strafe bekommen hätten, sagt er: „Gar nichts. Ich war vor Gericht. Sie wurden komplett freigesprochen. Mangelnder Beweis wohl angeblich, obwohl Proben von mir genommen wurden und alles positiv ausgefallen ist.“ Doch das habe den Richter nicht interessiert.

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