Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt gegenüber Welt vor linksextremen Angriffen auf KI-Rechenzentren. Sowohl Unternehmen, die die Infrastruktur dafür bereitstellen, als auch solche, die Künstliche Intelligenz entwickeln, müssten grundsätzlich mit Angriffen rechnen. Auf einschlägigen Webseiten wie „Indymedia“ werde das Thema zunehmend aufgegriffen.
So wurde auf der linksextremen Webseite vor Kurzem folgender Aufruf veröffentlicht: „Nur 1,5h fahrt von euch (Berlin) entfernt entsteht ein 12 Hektar großes und 7,8 Milliarden euro schweres Koloss eines Bauprojekts für die europaweite Abdeckung von Cloud-Rechenkapazität. Global gedacht ist es quasi direkt vor euer Haustür. Was würdet ihr dann machen?“ Auch ohne direkten Gewaltaufruf würden solche Nachrichten als Signal verstanden werden, heißt es von den Sicherheitsbehörden.
Die Kritik in solchen Schreiben richtet sich dabei sowohl gegen den Ressourcenverbrauch als auch gegen KI-Systeme als solche. Rechenzentren gehören zur Kritischen Infrastruktur. Ein Angriff könne laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz „unabsehbare Schäden und weitreichende Folgen für das gesamtgesellschaftliche Zusammenleben“ haben. Der Verfassungsschutz Brandenburg rät den Unternehmen deshalb, neben den staatlichen Schutzkonzepten auch auf eigene Maßnahmen zu setzen.
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