NIUS exklusiv: Die Zahl der Kontoabfragen durch den Bundesverfassungsschutz ist im vergangenen Jahr auf ein neues Rekordhoch geklettert. Immer mehr Menschen geraten ins Visier des Inlandsgeheimdienstes.
Im vergangenen Jahr hat es 1470 Kontenabrufersuchen durch das Bundesamt für Verfassungsschutz an das Bundeszentralamt für Steuern gegeben. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage von NIUS hervor. Damit hat sich die Zahl der Kontoabfragen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. 2024 lag die Zahl bei 688.
Die Zahlen der Vorjahre finden sich in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Politikers René Springer. Während es 2010 noch keine einzige Abfrage gab, wuchs die Zahl von 63 (2015), 91 (2020) und 606 (2022) auf 984 (2023). Auf den Rückgang im Jahr 2024 folgt nun der absolute Rekordwert.
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