Die ungarische Regierung unter Ministerpräsident Péter Magyar hat die Regeln für die Arbeitsmigration aus Nicht-EU-Staaten deutlich verschärft. Eine entsprechende Verordnung, die in der Nacht zum Samstag offiziell veröffentlicht wurde, untersagt vorerst die Vergabe neuer Aufenthaltstitel im Rahmen des bisherigen Gastarbeiterprogramms, das noch unter Viktor Orbán eingeführt worden war.
Magyar, der seit Anfang Mai im Amt ist, setzt damit ein zentrales Wahlversprechen um. Seine Partei Tisza hatte die Parlamentswahl Mitte April klar gewonnen und einen politischen Kurswechsel angekündigt. Nach aktuellen Schätzungen sind rund 90.000 ausländische Arbeitskräfte aus Drittstaaten in Ungarn beschäftigt.
Das entspricht etwa zwei Prozent aller Erwerbstätigen. Eingesetzt werden sie vor allem in industriellen Schlüsselbranchen wie der Batterie- und Automobilproduktion, daneben auch im Bauwesen, in der Landwirtschaft sowie im Zustellsektor.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










