9/11: Der Anschlag, der die Welt veränderte

vor 18 Minuten

9/11: Der Anschlag, der die Welt veränderte
Bildquelle: NiUS

Heute jähren sich die Terroranschläge auf das World Trade Center und das Pentagon zum 25. Mal. Sie hatten gravierende Folgen, zogen Kriege nach sich. Und doch wird New York heute von einem muslimischen Bürgermeister regiert, der Kontakte ins islamistische Milieu pflegt und vor allem „antimuslimischen Rassismus“ beklagt. Über einen Tag, der bis heute nachwirkt.

Der 11. September 2001 beginnt über Manhattan wie ein Bilderbuch-Spätsommertag: klarer Himmel, hartes Licht auf Glas und Stahl. Dann geschieht das Unfassbare: Um 8:46 Uhr reißt American-Airlines-Flug 11 ein schwarzes Loch in den Nordturm des World Trade Centers. 17 Minuten später schlägt ein zweites Flugzeug in den Südturm ein. Spätestens jetzt ist klar: Das ist kein Unfall, das ist Krieg – Amerika wird angegriffen! Menschen springen aus den Fenstern, um nicht zu verbrennen.

Die Türme kollabieren. Auch das Pentagon wird getroffen, während eine Maschine nach dem Widerstand der Passagiere abstürzt, bevor die Entführer ihr Ziel, das Kapitol in Washington, erreichen können. Insgesamt werden bei den Anschlägen 2.996 Menschen getötet und mehr als 6.000 verletzt. Die übermächtigen USA haben sich als angreifbar erwiesen. Die Bilder brennen sich in das Gedächtnis der Welt ein: die Einschläge der entführten Flugzeuge. Die rauchenden Trümmer der Türme. Staubbedeckte Passanten und Feuerwehrmänner. Der Tag, der als 9/11 in das kollektive Gedächtnis eingeht, verändert Amerika – und mit ihm die Welt. Zeitzeugen und Medien nahmen ihn als historische Zäsur wahr: Nichts werde mehr wie vorher sein.

Als die Zwillingstürme einstürzen, bildet sich eine riesige Rauchwolke über Manhattan.

Bald stellte sich heraus: Die Entführer gehörten dem islamistischen Terror-Netzwerk Al-Qaida an, eine der Terrorzellen hatte den Mega-Anschlag in Hamburg geplant. US-Präsident George W. Bush erklärte den Terroristen und ihren Unterstützern den Krieg. Für die NATO stellte sich erstmals in ihrer Geschichte der Bündnisfall. Großbritannien wurde zum engsten Verbündeten Washingtons, Bundeskanzler Gerhard Schröder versicherte seine „uneingeschränkte Solidarität“. Zahlreiche Staaten unterstützten den Kampf gegen Al-Qaida. Gemeinsam begann der Krieg gegen das Taliban-Regime in Afghanistan, das Osama bin Laden und Al-Qaida Unterschlupf gewährt hatte.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel