Am Freitag beginnt in München, nur einen Tag nach dem Anschlag in der Stadt, die jährlich stattfindende Sicherheitskonferenz (MSC). Sie steht unter dem Zeichen der bevorstehenden Verhandlungen zwischen Russland und Amerika. Donald Trump hat bereits am Donnerstag angekündigt, dass russische, ukrainische und amerikanische Vertreter sich auf der Konferenz zu ersten Gesprächen zusammenfinden sollen.
In Kürze möchte der US-Präsident sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Saudi-Arabien zu näheren Verhandlungen treffen. Auch die Ukraine wird Teil der Verhandlungen sein. US-Vizepräsident JD Vance hat in einem Gespräch mit dem Wall Street Journal gesagt, dass Amerika auch zu weiteren Sanktionen gegen Russland bereit sei, wenn Putin nicht dazu bereit wäre, die ukrainische Unabhängigkeit zu garantieren.
Trotzdem greifen ranghohe europäische Politiker die amerikanische Regierung für ihren Russland-Vorstoß an. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock warnte etwa vor einem „Scheinfrieden“ in der Ukraine. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron möchte unterdessen einen „Frieden, der Kapitulation ist“ verhindern.
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