USA planen Einreise-Verschärfung: Social-Media-Konten der letzten fünf Jahre sollen angegeben werden

vor 8 Monaten

USA planen Einreise-Verschärfung: Social-Media-Konten der letzten fünf Jahre sollen angegeben werden
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Die Zoll- und Grenzschutzbehörde der Vereinigten Staaten (CBP) will ihre Bestimmungen für Touristen aus Ländern des Visa-Waiver-Programms verschärfen. Staatsangehörige aus bestimmten Ländern benötigen zwar kein Visum für einen bis zu 90-tägigen Aufenthalt, müssen jedoch ein Reisegenehmigungssystem durchlaufen. Im Formular des Electronic System for Travel Authorization (ESTA)-Antrags sollen diverse neue Daten ergänzt werden. Unter anderem müssten die Social-Media-Konten der Antragsteller bereitgestellt werden.

Mit dieser Änderung folgt die Behörde einer Präsidentenverfügung vom Januar dieses Jahres. Unter dem Titel „Schutz der Vereinigten Staaten vor ausländischen Terroristen sowie anderen Bedrohungen der nationalen Sicherheit und der öffentlichen Sicherheit“ verordnete Trump eine „erweiterte Überprüfung und Kontrolle über alle Behörden hinweg“.

Neben Social-Media-Konten könnte die CBP in Zukunft Telefonnummern der letzten fünf Jahre sowie E-Mail-Adressen der letzten zehn Jahre verlangen. Doch nicht nur private E-Mail-Adressen wären betroffen: Auch geschäftliche Telefonnummern und E-Mail-Adressen würden im ESTA-Antrag verlangt.

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