In der Ukraine haben erneut tausende Menschen gegen ein neues Gesetz protestiert, das die Autonomie von Korruptionsermittlern einschränkt. In der Hauptstadt Kiew versammelten sich Demonstranten den zweiten Abend in Folge auf einem Platz unweit des Präsidialamtes.
Mittlerweile erahnen auch deutsche Pro-Selenskyj-Medien Selenskyjs Götterdämmerung: „Erstmals seit Russen-Invasion: Proteste in der Ukraine! Im Fokus steht diesmal allerdings die Regierung des eigenen Präsidenten“, schreibt „Bild“.
Der „Focus“ kommt ebenfalls nicht umhin, über „große Proteste in Kiew gegen Präsident Selenskyj“ zu berichten. Im bisher ukrainefreundlichen Burda-Magazin schlägt die Tonart offenbar um: „Kritiker werfen Selenskyj seit längerem zunehmend autoritäre Tendenzen vor.“
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