Turbo-Einbürgerung für Migranten, langes Warten für jüdische NS-Opfer

vor fast 2 Jahren

Turbo-Einbürgerung für Migranten, langes Warten für jüdische NS-Opfer
Bildquelle: Apollo News

Die Ampel-Koalition hat das Einbürgerungsrecht radikal reformiert. Während vermeintlich „normale“ Migranten nun schneller Deutsche werden können, müssen Nachkommen jüdischer NS-Opfer weiterhin jahrelang auf ihren deutschen Pass warten.

Das neue Staatsangehörigkeitsgesetz, das Ende Juni 2024 in Kraft trat, sieht eine Verkürzung der Einbürgerungsfrist vor. Statt wie bisher acht Jahre, müssen Migranten nun nur noch fünf Jahre in Deutschland leben, um einen deutschen Pass beantragen zu können. Bei „besonderen Integrationsleistungen“ ist sogar eine Einbürgerung nach nur drei Jahren möglich. Dazu gehören etwa ‚gute Leistungen in Schule oder im Beruf, gute Sprachkenntnisse oder ehrenamtliches Engagement‘.

Während die Regierung die Einbürgerung für Migranten im Eiltempo vorantreibt, lässt sie die Nachfahren jüdischer NS-Opfer im Stich. Trotz des gesetzlichen Anspruchs auf die Wiedergutmachungs-Einbürgerung müssen jüdische Antragsteller mit einer Wartezeit von bis zu sechs Jahren rechnen.

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