„Tumultartige Szenen“ in Hamm: Klimaaktivisten blockieren Kraftwerke und Industrieanlagen in NRW

vor etwa 2 Monaten

„Tumultartige Szenen“ in Hamm: Klimaaktivisten blockieren Kraftwerke und Industrieanlagen in NRW
Bildquelle: Apollo News

Mit Blockaden von Industrieanlagen, Aktionen an Bahngleisen und Protestmärschen haben Aktivisten des linksextremistischen Klimabündnisses „Ende Gelände“ am Freitag ihre angekündigten „Massenaktionen“ im Ruhrgebiet begonnen. Schwerpunkte der Proteste waren Hamm, Gelsenkirchen und Mülheim an der Ruhr. Dabei kam es mehrfach zu Konfrontationen mit der Polizei, die mit einem Großaufgebot im Einsatz war.

Ausgangspunkt der Aktionen war ein seit Tagen bestehendes Klimacamp im Hammer Lippepark. Nach Angaben des WDR zogen am Morgen zunächst 400 bis 500 Demonstranten in Richtung Hauptbahnhof. Dabei skandierten Teilnehmer Parolen wie „Kampf dem Kapital“, „Viva Palästina“ und „Energiekonzerne enteignen“. Der Verfassungsschutz beobachtet „Ende Gelände“ seit 2024 als linksextremistischen Verdachtsfall.

Bereits am frühen Morgen kam es in Hamm zu ersten Zwischenfällen. Aktivisten versuchten laut WDR, aus dem Demozug in Richtung Hammer Hauptbahnhof auszubrechen. Die Polizei stoppte die Gruppe an einer Unterführung. Später spielte sich unter einer Eisenbahnbrücke eine besonders angespannte Szene ab.

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