In London wurden vier Aktivisten der Gruppe „Palestine Action“ zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. 2024 stürmten sie eine Waffenfabrik von Elbit Systems UK in Filton, einer Tochterfirma eines israelischen Waffenherstellers. Sie zertrümmerten mit Vorschlaghämmern und Brechstangen Drohnen und Fahrzeuge. Sie befürchteten, dass die Drohnen im Gazastreifen eingesetzt werden könnten. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur AP News.
Einer der Aktivisten schlug demnach mit einem 3 Kilogramm schweren Vorschlaghammer auf eine Polizistin ein und brach ihr dabei die Wirbelsäule. Er wurde deshalb zusätzlich wegen schwerer Körperverletzung ohne Vorsatz verurteilt.
Der Sachschaden, der durch die Zerstörung entstand, beläuft sich laut AP News auf 1,2 Millionen britische Pfund. Der Richter entschied, dass die Straftat auch einen „terroristischen Bezug“ gehabt habe, weil sie darauf ausgerichtet gewesen sei, das Handeln der britischen Regierung und der Öffentlichkeit zu beeinflussen. Denn durch ihr Handeln hätten die vier Aktivisten gegen eine angebliche Schuld Großbritanniens am Vorgehen im Gazastreifen vorgehen wollen.
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