In der machtlosen EU darf Stiefkind Deutschland zahlen – und sonst nichts

vor 12 Monaten

In der machtlosen EU darf Stiefkind Deutschland zahlen – und sonst nichts
Bildquelle: Tichys Einblick

Das Emirat Katar, drittgrößter Flüssiggas-Lieferant Europas, droht mit einem Lieferstopp, sollte die EU an der Lieferkettenrichtlinie festhalten. Schrieb Thomas Punzmann und setzte fort:

»Was die EU-Kommission in ihrer Hybris vergessen hat zu bedenken, ist, dass Katar sich seine Kunden aussuchen kann, die EU aber bei ihren Gaslieferanten eine immer kleinere Auswahl hat. In Erinnerung ist noch der devote Bückling des Riesenstaatsminister Habeck in Katar, der außer der unterwürfigen Geste keinerlei Resultate gezeitigt hat. In Habecks eigenen Worten klang das dann so: “Die Kataris haben sich entschieden, kein gutes Angebot zu machen.“«

Katar ist nur ein Beispiel in der endlosen Serie der Missgriffe deutscher und EU-Politiker. Im Jargon der Wokunisten, die sich als Ant-Kolonialisten verstehen, müsste man sie des Neokolonialismus bezichtigen, denn was anderes ist es, anderen Ländern und Völkern seine Regeln vorschreiben zu wollen? Und das in einer Zeit, wo President Donald Trump am 13. Mai in Riad − sozusagen urbi et orbi − die Abkehr der USA von der Demokratie-Mission Nation Building verkündet hat:

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