Trump siegt: Amerika entscheidet sich für die Realität. Wann darf Deutschland linke Ideologie abwählen?

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Trump siegt: Amerika entscheidet sich für die Realität. Wann darf Deutschland linke Ideologie abwählen?
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Donald Trump ist der 47. Präsident der Vereinigten Staaten. Dies ist nicht nur ein Sieg der Republikaner über die Demokraten. Es ist vor allem ein Sieg der Realität über die Verblendung, ohne die keine Ideologie bestehen kann.

Donald Trump gilt den deutschen Medien noch immer als Lügenbaron. Und tatsächlich: Er nimmt es mit Kleinigkeiten nicht genau; übertreibt, wenn es ihm nützt; lässt aus, was ihm schadet; operiert mit Unwahrheiten. All das gehörte schon immer zur politischen Arena, Trump hat diese Methode perfektioniert.

Trump bei seiner Siegesrede.

Und doch – und das ist das wohl Paradoxeste an diesem Wahlergebnis – gewinnt Trump die Wahl auch, weil ausgerechnet er den Amerikanern die Rückkehr zu einem Prinzip verspricht, das konstituierend für liberale Demokratien ist: das Bekenntnis zur Realität. Mag Trump mitunter lügen, so steht er doch für jene vernunftbasierten Erkenntnisse, zu denen sich der Westen seit der Aufklärung bekennt: Stärke ist besser als Schwäche. Ein Land ist zuerst seinen Bürgern verpflichtet. Ein Mann ist ein Mann. Eine Frau ist eine Frau. Alles Irdische ist begrenzt, und weil dem so ist, müssen Grenzen geschützt werden.

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