Transgender dürfen künftig nicht mehr an professionellen Darts-Frauenturnieren teilnehmen

vor 3 Monaten

Transgender dürfen künftig nicht mehr an professionellen Darts-Frauenturnieren teilnehmen
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Die Professional Darts Corporation (PDC) hat beschlossen, ab sofort nur noch „biologische Frauen“ zu Frauenturnieren zuzulassen. Grundlage der Entscheidung sind neue Richtlinien der Darts Regulation Authority (DRA), die am Donnerstag in Kraft traten und von der PDC übernommen wurden. Damit sind Transgender-Athletinnen künftig von der Teilnahme an der Frauenserie ausgeschlossen – betroffen ist davon auch die Niederländerin Noa-Lynn van Leuven, die bislang zweimal bei der Darts-Weltmeisterschaft angetreten ist.

Die 29-Jährige, die ihre Transition 2022 abgeschlossen hatte, gewann bisher sechs Turniere der PDC Women’s Series. An gemischten Wettbewerben, etwa der Weltmeisterschaft, kann van Leuven weiterhin teilnehmen. Die DRA betonte, sie verstehe sich als inklusiv und ermutige alle Sportlerinnen und Sportler zur Teilnahme an Turnieren ohne Geschlechtertrennung.

„Anscheinend bin ich gerade in den Ruhestand geschickt worden – nicht freiwillig, sondern weil ich nicht mehr teilnehmen darf“, sagte van Leuven in einem Instagram-Video. „Hier geht es nicht nur um mich. Das ist ein weiterer schwerer Schlag für die Trans-Community.“ Sie ergänzte: „Das sei nicht das Ende. Ich fange einfach wieder von vorne an. Ich habe noch nicht aufgegeben.“

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