JD Vance hat am Donnerstag beim Midterm-Parteitag der Republikaner in Dallas eine Rede gehalten, die auch für Deutschland intellektuell bedeutsam ist. Darin begründete er, warum er die Demokraten eine „Partei des Hasses“ nennt.
Das kommt in der deutschen Medienöffentlichkeit, wie so oft, nicht gut an. Wer ihre Berichte liest, könnte meinen, Vances Rede sei im Wesentlichen eine aggressive, inhaltlich substanzlose Wahlkampfrede gewesen. Vance beschreibt allerdings eine Wandlung der US-Demokraten, die auch die deutsche Linke, etwa die SPD, tief erfasst hat.
Die Welt etwa schreibt, die Republikaner setzten „massiv auf Angstmobilisierung“. Auch sie intoniert ihren Bericht so, als bestünde Vances Argumentation vor allem aus drastischen Etiketten: „Die Demokraten von heute“, so fasst die Zeitung sie zusammen, „seien nicht länger nur Vertreter einer linksliberalen Politik. Sie seien ‚radikal‘, ‚verrückt‘, ‚Kommunisten‘.“
Noch vielsagender ist allerdings ein Bericht von ZDF heute, der den wohl interessantesten Teil der Rede behandelt: JD Vance erzählt eine Anekdote über den demokratischen Senatskandidaten Abdul El-Sayed. Das ZDF schreibt:
UKRAINE-KRIEG: Putin äußert sich zur AFD und reagiert auf Truppen-Plan nach Frieden | WELT LIVE









